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18. Juli 2005 |
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AUSSTELLUNG - Der erfolgreiche Kunstmaler
Armin Strittmatter ist mit seinen Werken in der Casa d’Arte
von Ascona zu Gast
ASCONA – Er schafft Kunst,
weil er den Menschen ein Stück Harmonie und Wärme vermitteln
möchte. Auf politische Aussagen oder Provokationen verzichtet
er. Und sein Stil hat Erfolg. Armin Strittmatter gestaltet Ausstellungen
in aller Welt. Gegenwärtig sind seine Werke in der Casa d’Arte,
Via Borgo 47a, in Ascona zu sehen. Paris, Wien, Salzburg, Rom, New
York – Die Liste der Orte, an denen Armin Strittmatters Arbeiten
bisher gezeigt wurden, kann sich sehen lassen.
Dennoch ist der Künstler mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben:
“Es liegt mir nicht viel daran, berühmt zu werden. Alleine
die Tatsache, dass ich von der Kunst leben kann, ist toll.”
Der 1959 im Schwarzwald geborene und heute im Aargauischen Gebenstorf
lebende Maler nennt denn auch den Bau des eigenen Ateliers –
gross, hell und geräumig – als einer der wichtigsten Meilensteine
in seiner Karriere. Daneben wirft die Verleihung des “Diplome
de Médaille d’argent” der Académie Française
im Jahre 2000 einen Lichtschein auf seinen beruflichen Werdegang und
hat ihm, besonders auf internationaler Ebene, so manche Türe
geöffnet. Doch, wie gesagt, von Auszeichnungen hält er nicht
viel. Von der Diplomverleihung in Paris berichtet er mit jungenhaftem
Schalk in den Augen, als er in Jeans zwischen all den feinen Damen
und Herren sass. “Meine Bilder werden von typischen Kunstsammlern
wenig beachtet”, erzählt er. “Das ist gut so, denn
die Werke sollen nicht in einem anonymen Lager verstauben. Sie sollen
in den Wohnzimmern hängen, die Menschen durch den Alltag begleiten,
vom Frühstück bis zum Abendessen. Das grösste Kompliment,
das ich für meine Kreationen bekommen kann, sind Anrufe oder
Briefe von Käufern, die sich auch noch nach Monaten über
meine Arbeiten freuen.”
Bereits mit neun Jahren griff Armin Strittmatter zu Pinsel und Farbe.
In der Schule fiel sein Talent zum erstenmal auf. Die Anfänge
seines künstlerischen Schaffens widmete er dem Figurativen. Landschaften
und Stillleben trugen seine Unterschrift. “Die einzige Provokation,
die ich in meiner Arbeit wohl je erwirkt habe, war der Wechsel vom
Gegenständlichen zur Abstraktion”. Mit dieser Änderung
habe er einige seiner treuen Anhänger vor den Kopf gestossen,
meint er nachdenklich. Für ihn hätten sich dadurch jedoch
neue Horizonte eröffnet. In seinen Bildern treffen Farben und
Formen aufeinander. Aspekte von Collagen fliessen ein. Der Autodidakt
zeigt in seinen Gemälden eine bemerkenswerte
Vielfalt an Techniken und Überraschungsmomenten. “Ich bin
ein produktiver Mensch”, beschreibt er sich selbst. Meist begebe
er sich bereits um 6 Uhr morgens in das Atelier.
Dieser Schaffensdrang, gepaart mit einem grossen Stück Ideenreichtum,
machen aus ihm einen Maler, der den Dialog zwischen Kunst und Betrachter
weckt. “Ich will Gefühle wecken, Ruhe und Wärme vermitteln.”
Seine Gemälde – vom kleinen Format bis zum überdimensionalen
Wandbild – und die stets neu zusammengestellten Werkschauen
sorgen für (positiven) Gesprächsstoff.
Die Ausstellung bleibt bis Mitte August von Donnerstag bis Samstag
zwischen 15 und 19 Uhr geöffnet. mb | zurück
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