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Mai 2005 |

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Künstler mit Leidenschaft Abstraktion
und Gegenständlichkeit
Ausstellung mit Werken von Armin Strittmatter
im "Hans-Thoma-Museum" in Bernau eröffnet.
BERNAU (sub). In Anwesenheit zahlreicher Kunstfreunde eröffnete
Bürgermeister Rolf Schmidt am Sonntag im "Hans-Thoma-Museum"
in Bernau eine Ausstellung mit Werken von Armin Strittmatter aus Gebenstorf/Schweiz.
Kulturreferent Jürgen Glocker verstand es, mit seiner Laudatio
sowohl den Künstler als auch sein Werk nahe zu bringen. Nach
seiner Meinung erkennt auf Anhieb jeder die Handschrift Strittmatters
wieder, der jemals seine Bilder gesehen hat, jenes Zusammenspiel zwischen
Abstraktion, Konkretion und angedeuteter Gegenständlichkeit,
dem man auch in Bernau begegnet.
Strittmatter ist am 6. Dezember 1959 in Lauchringen geboren. Seit
1990 bestreitet er Ausstellungen im In- und Ausland, seine Werke
sind von Unternehmen, Banken, Privatsammlungen, Kommunalverwaltungen,
auch von amerikanischen Häusern angekauft worden. Er wird von
Galerien in Wien, München, Rom und Zürich vertreten. Der
Kulturreferent fand es begrüßenswert, dass Strittmatter
sich mit dieser Bernauer Präsentation wieder einmal im Südschwarzwald
zurückmeldet. Strittmatters Arbeiten leben ganz aus der Farbe
heraus, so Glocker, sie setzen auf Farbkontraste, Farbvariationen,
auf Farbklänge und Farbharmonien mit den unterschiedlichsten
Formen, Formationen und Strukturen, setzen auf das Gegeneinander
und Miteinander von Vertikalen und Horizontalen und bewegen sich
auf schmalem Grad zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Armin Strittmatter ist sehr erfolgreich. Seine Bilder kommen dem
Betrachter freundlich, ja geradezu motivierend entgegen, so ist
es auch mit dem Menschen, der hinter diesen Bildern steht. Der Künstler
verseht es, auf die Menschen zuzugehen, mit ihnen ins Gespräch,
in Kontakt zu kommen. Er versteht es, sich, seine Sicht der Dinge
und seine Kunst zu vermitteln. Auch das mag zu seinem große
Erfolg beigetragen haben und dass man seinen Arbeiten vielerorts
begegnen kann. Die Ausstellung mit dem Titel "Leidenschaft"
wird bis zum 5. Juni im Hans-Thoma-Museum gezeigt.
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